Internationale Bauausstellung IBA wird in Hamburg eröffnet – Ausblick auf die Internationale Gartenschau

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(CIS-intern) – „Mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) – und der internationalen Gartenschau (igs) – präsentieren sich Wilhelmsburg und die Elbinseln über die Grenzen Hamburgs und Deutschlands hinaus. Es werden Hunderttausende Besucherinnen und Besucher kommen und sich ein Bild von diesem Teil Hamburgs machen. Viele werden ihr bestehendes Bild nach ihrem Besuch sicher korrigieren“, sagte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz auf der Pressekonferenz am Mittwoch. „Für den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg – nach Manhattan die größte bewohnte Flussinsel der Welt – ist die IBA eine große Chance: Wilhelmsburg kann als attraktiver, moderner Lebensraum erfahren werden. Besucherinnen und Besucher werden Wilhelmsburg als Raum empfinden, in dem man gern lebt, wo man arbeitet, wohnt und seine Freizeit verbringt. Wo Kinder glücklich aufwachsen können und Schulen sie auf ihre Zukunft vorbereiten“, so Scholz weiter.

Foto: Mario De Mattia

Ab dem 23. und 24. März 2013 erwartet die Besucher nun zum IBA-Eröffnungswochenende ein vielfältiges und umfangreiches Programm rund um die mehr als 60 IBA-Projekte. Elbinsel-Bewohner, Hamburger, Touristen und Fachbesucher sind eingeladen, die außergewöhnliche Vielfalt in Wilhelmsburg, Veddel und dem Harburger Binnenhafen zu entdecken. IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Mit dem Eröffnungswochenende wollen wir den Beginn des Präsentationsjahres dieser IBA feiern. Wir erwarten – trotz des Wetters – viele Besucherinnen und Besucher aus Wilhelmsburg, Hamburg, der Region und In- und Ausland“, und weiter: „Die IBA Hamburg ist eine IBA zum Anfassen.

Sie wird spannende und manchmal sicherlich kontroverse Diskussionen auslösen – nicht nur in der Fachwelt, sondern auch bei den interessierten Laien, die die IBA besuchen. Mit ihrem komplexen Ansatz aus strukturpolitischen Maßnahmen und Projekten und architektonischen Modellhäusern des 21. Jahrhunderts stellt sie sich in die große Tradition der Bauausstellungen in Deutschland. Wie bei jeder IBA wird das abschließende Urteil allerdings erst in einigen Jahren gesprochen werden, wenn deutlich geworden ist, was diese IBA nicht nur für die internationale Fachdiskussion, sondern vor allem für die Menschen hier auf den Hamburger Elbinseln gebracht hat.“

Den Beginn des Eröffnungswochenendes bildet im Herzen Wilhelmsburgs das Programm „Auftakt im Fluss“: der emotionale und öffentliche Startschuss mit dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz. Anschließend entführt die Künstlergruppe „Kommando Himmelfahrt“ die Gäste nach UTOPIA in eine künstlerische Vision mit optischen, akustischen und performativen Aktionen. Die Gebäude im IBA-Gebiet Wilhelmsburg Mitte tauchen ein in eine einzigartige Atmosphäre aus Klängen, Lichtern, Projektionen und Schauspiel.

„Mit UTOPIA ist ein Kulturprogramm der Vielfalt entstanden, wie es besser zu unserer IBA nicht passen könnte“, sagte Hellweg. Der Sonntag vervollständigt die Reise durch die Vielfalt der IBA Hamburg. Viele Projekte im Gebiet öffnen erstmalig die Türen und geben Einblicke in innovative und zukunftsfähige Lösungsansätze für ein Leben im Morgen. Highlights am Sonntag sind die Eröffnung des Energieberges um 10 Uhr sowie die Eröffnung der IBA auf der Harburger Schloßinsel um 15 Uhr.

Außerdem wurde das Programmheft für das Jahr 2013 vorgestellt, das ab sofort überall in Hamburg erhältlich ist. Es gibt einen Überblick über das Veranstaltungsprogramm vom Eröffnungswochenende bis zum 3. November und führt alle rund 800 Führungen, 40 Fach- und 22 Publikumsveranstaltungen sowie 12 Ausstellungen auf. Rückgrat des Besichtigungsprogramms ist der IBA-Bus mit mehr als 1.300 geführten Busfahrten in 32 Wochen IBA. Smart unterwegs mit der IBA-App heißt es bei einem weiteren neuen Angebot der IBA Hamburg: Ab der IBA-Eröffnung besteht die Möglichkeit, die neue IBA-App herunterzuladen. Mit der App erkunden die Besucher alle IBA-Projekte im Gebiet in Wilhelmsburg, Veddel und dem Harburger Binnenhafen. Sie stellt jedes Projekt vor und beschreibt die Bauwerke und bietet sechs unterschiedliche Tourenvorschläge, um die IBA auf eigene Faust zu erkunden.

Das komplette IBA-Präsentationsjahr unter dem Motto „Entdecke die IBA!“ ist gespickt mit besonderen Glanzpunkten, an denen viele Partner, Künstler, Architekten und weitere Akteure mit viel Engagement dabei sind. Der britische Künstler Anthony McCall realisiert zum Beispiel in einer Kooperation mit den Hamburger Deichtorhallen und der Sammlung Falckenberg ab dem 22. März 2013 ein einjähriges Lichtkunst-Projekt, das in ästhetischer und symbolischer Weise den „Sprung über die Elbe“ mit dem Lichtstrahl dreier Scheinwerfer visualisiert.

Sie verbinden drei Hamburger Stadtteile: Neustadt, Wilhelmsburg und Hamburg-Harburg. Das Licht dreier Scheinwerfer bildet ein Band, das das südliche Ufer der Elbinsel mit dem nördlichen vereint. Beim Format „24 Stunden IBA – 24 Stunden Vielfalt“ soll den Besuchern zweimal im Jahr – einmal im Mai und einmal im September – ein 24-stündiges Programm geboten werden, um die Vielfalt der IBA Hamburg zu entdecken. Ein weiteres Highlight des Präsentationsjahres ist die Junge Hamburger Klimakonferenz im Juni 2013. Auf dem Gipfel des Energieberges werden alle beteiligten Kinder und Jugendlichen ihre erarbeitete Klimabotschaft für Hamburg und die Metropolregion abschließend an Politiker überreichen.

Der IBA-Tag der Architektur im August wird für Besucher eine einmalige Möglichkeit sein, bei Führungen mit den jeweiligen Architekten die IBA-Neubauten zu entdecken. Im September und Oktober geht es mit dem Stadt-Kunst-Parcours „TRANSPORT… OFFENE VERSPRECHEN“ bereits in den Endspurt des Präsentationsjahres.

http://www.igs-hamburg.de/

hsk