Hamburgs Stadtpark wird 100 Jahre

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(CIS-intern) Von Horst Schinzel – Die Metropole na der Elbe gilt als grüne Stadt. Eine der bedeutendsten Grünflächen mitten im Zentrum ist der Stadtpark .In diesem Jahr ist er hundert Jahre alt. Er ist Bühne für Konzerte, Kulisse für Veranstaltungen, Freilichtmuseum für Skulpturen, Arena des Sports, zentrales Erholungsgebiet der Stadt und mit dem Planetarium ein Tor zum Weltraum: Der Hamburger Stadtpark. Das Hamburg Museum begeht das 100. Jubiläum des Stadtparks mit einer großen Ausstellung. In Kooperation mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) eröffnet das Haus am 13. Juni 2014 „Park Pioniere. 100 Jahre Hamburger Stadtpark“.

Das weltweit bekannte Gartendenkmal zwischen Barmbek und Winterhude wurde vom Architekten und Stadtplaner Fritz Schumacher und dem Oberingenieur Ferdinand Sperber konzipiert und am 1. Juli 1914 eröffnet. Sie haben aus dem einstigen privaten Jagdrevier eines Hamburger Geschäftsmannes am Rande der Stadt einen modernen Park für jedermann inmitten der Stadt erschaffen und gaben damit den Bedürfnissen der städtischen Bevölkerung nach Spiel und Bewegung, nach Muße und Entspannung einen Raum. Zugleich haben sie ihre hohen ästhetischen Ansprüche an Architektur, Gartenplastik und Landschaftsgestaltung erfüllt. Ihr ursprüngliches Konzept findet sich noch heute in den umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten des Stadtparks wieder.

Die Ausstellung zeigt Filme, Skulpturen, Entwürfe und unbekannte historische Dokumente zur Geschichte des Parks. „Erstmals erhält der Besucher die Möglichkeit, den Stadtpark in seinem Umfang zu betrachten und das ganzheitliche Reformkonzept Schumachers nachzuvollziehen. Dabei ist die Ausstellung wie ein Parkspaziergang gestaltet: kurzweilig, informativ und abwechslungsreich mit vielen Gelegenheiten zum Verweilen, um Zeitzeugen und Parkgeschichten zu hören, eine der ersten Parkskulpturen ‚Frauenschicksal‘ von Elena Luksch-Makowsky zu bestaunen oder im ‚Parktaschenbuch‘ zu blättern“, erklärt die Direktorin des Hamburg Museums, Lisa Kosok. Und der Kurator der Ausstellung, Christoph Schreiber, ergänzt: „Im Jubiläumsjahr sind es die bekannten und unbekannten Pioniere, die historischen wie die heutigen Akteure, die die Einzigartigkeit des Hamburger Stadtparks ausmachen. Ihnen und der wechselvollen Geschichte des Parks, seinen Anlagen und Bauten, seinen Einrichtungen, Angeboten und Geschichten widmet sich die bunte und vielfältige Ausstellung.“

Umweltsenatorin Jutta Blankau: „Hamburg war und ist auch eine Metropole der Gartenkultur und der Stadtpark heute ihr Herz. In diesem besonderen Jubiläumsjahr wollen wir Hamburgs Grün mit all seinen Facetten erlebbar machen. Die Ausstellung „Park Pioniere“ über den Stadtpark ist dafür prädestiniert. Wir freuen uns, dass wir dem Hamburg Museum den bestmöglichen Partner gewonnen haben.“

Die BSU unterstützt die Ausstellung im Hamburg-Museum, um deutlich zu machen, welche großartige kommunale Leistung vor hundert Jahren die Anlage der großen Stadt- und Volksparks war. Die Lebensqualität  der Stadt wurde auf eine solide Basis gestellt. Hier sind Werte entstanden, die alle Parknutzer tagtäglich erleben und mit Hilfe der Ausstellung besser verstehen können.

Die Aktivitäten des Hamburg Museums zum Jubiläum des Stadtparks werden ab 7. November fortgesetzt mit der Ausstellung „Stadtgrün – Zukunftsvisionen für Hamburg“.

„Park Pioniere –  100 Jahre Hamburger Stadtpark“
13. Juni 2014 – 23. Februar 2015
Führungen: jeden Sonntag um 14.00 Uhr

Zum Jubiläum ist ein Begleitbuch erschienen

PM: Horst Schinzel

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