Hamburger Senat will Mittel für Kinder- und Jugendsuchtzentrum am UKE kürzen

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(CIS-intern) – Der Hamburger Senat will die Fördermittel für das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kinder-und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätskrankenhaus Eppendorf massiv kürzen. Das berichtet das “Hamburg Journal” im NDR Fernsehen am Montag (25. Juni) um 19.30 Uhr.

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Nach Informationen des “Hamburg Journals” sollen die finanziellen Mittel für das bundesweit bekannte Institut um zwei Drittel schrumpfen. Bislang wurde das Zentrum mit 288 000 Euro jährlich gefördert. Bis 2015 soll der Betrag auf 100 000 Euro sinken.

Am Vorabend des Internationalen Anti-Drogen-Tags (26. Juni) kritisiert der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Rainer Thomasius, die Sparpläne. “Unsere Leuchtturmfunktion in Deutschland könnten wir nicht mehr ausfüllen. Eine suchtfreie Kindheit und Jugend ist ein zentrales gesellschaftliches Anliegen”, so Prof. Thomasius. Der Senat setze bisherige Erfolge und die bundesweite Vorreiterrolle des Suchtzentrums aufs Spiel.

Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kinder-und Jugendalters (DZSKJ) untersucht seit vielen Jahren mit groß angelegten Studien das Suchtverhalten von Kindern und Jugendlichen. Neben den Folgen des Konsums von Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen erforscht das Institut auch die Konsequenzen von Online-Sucht.

Zu diesem Thema sendet das “Hamburg Journal” am Montagabend um 19:30 ein Live-Interview mit Professor Thomasius.

Weitere Informationen unter www.NDR.de/hamburg

25. Juni 2012
NDR Presse und Information

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