Der 3D Film – ein Erlebnis für die Augen

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(Werbung) – Was ist 3D eigentlich? Ein dreidimensionaler Film kommt durch ein stereoskopisches Verfahren zustande. Dem Zuschauer wird ein Bewegtbild mit Tiefeneindruck präsentiert, für das zwei leicht verschiedene Perspektiven gefilmt werden. Dies geschieht mit einer Zweiobjektiv-Stereokamera oder mit zwei Einzelkameras. Auch eine Konvertierung, in deren Zuge nicht vorhandene Bildinhalte digital eingefügt werden, ist möglich.

Foto: von Computerizer auf Pixabay

Wann wurde die 3D-Technologie erfunden?

Der Brite William Friese-Greene sicherte sich Ende der 1980er Jahre mit einem Patent die Rechte für den 3D-Film. Der erste 3D Movie, welcher sogar eine Tonspur enthielt, kam 1936 in Italien heraus. In Deutschland wurde der erste 3D Teststreifen im Jahre 1937 auf der Dresdner Gartenschau gezeigt.

3D Animationen – wie Disney, Pixar und Co. Zeichentrickfiguren zum Leben erwecken

Die Pixar Animation Studios haben 3D auf ein neues Level gehoben und Zeichentrickfilme praktisch zum Leben erweckt. Mit der Software RenderMan, welche von der Filmfabrik entwickelt wurde, werden nicht nur Computergrafiken gerendert. Auch Hollywood-Blockbuster wie Lord of the Rings, Guardians of the Galaxy und Star Wars wurden damit bearbeitet. Mittlerweile hat Pixar die mächtige Profi-Software zum freien Download zur Verfügung gestellt, welche natürlich nur für nicht kommerzielle Arbeiten benutzt werden darf.

Die Zukunft des 3D-Films

Mit der sogenannten Anaglyphenbrille, die man aus dem 3D-Kino kennt und welche mit roten und grünen Farbfolien ausgestattet ist, sorgt man für ein dreidimensionales Seherlebnis. Leider kann diese Brille nur bei zweifarbigen Filmen angewendet werden, was sie nicht gerade zukunftsfähig erscheinen lässt. Das ist auch der Grund dafür, warum sich die Tech-Firmen diesem Problem annehmen und weitere 3D-Brillen entwickeln.

Die 3D Video-Brille

Die bereits gelaunchte 3D-Video-Brille verfügt über zwei eingebaute Monitore, welche Filme oder Bilder anzeigen. Die leicht versetzten Bilder werden an das Gehirn übertragen und uns so dreidimensional gezeigt.

Die Shutterbrille

Die Shutterbrille ist ebenfalls eine neuere Technologie. Beide Augen sehen abwechselnd Bilder, welche vom Gehirn zusammengefügt werden. So entsteht ein fertiges 3D-Video.

Der 3D-Fernseher

Da störende Brillen auf der Nase nicht jedermanns Sache sind, entwickelten die Unternehmen 3D TV-Geräte, von deren Kauf Experten heutzutage aber leider abraten. Das Argument: Die Technik sei veraltet und UHD, QLED, OLED, HDR sowie Smart TV würden 3D langsam aber sicher den Rang ablaufen.

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