Dockville 2015 – 188 Impressionen eines einmalig geilen Festivals in Hamburg

Add to Flipboard Magazine.

(CIS-intern) – In diesem Jahr war alles anders. Statt meiner Mitarbeiter habe ich das Festival endlich mal selber besucht. Ich habe in den vergangenen Jahren soviel Gutes vom Dockville gehört, ich wollte es nun endlich mal selber sehen, hören und vor allen Dingen miterleben. Und es hat sich gelohnt. Besonders diesen Monat war ich auf vielen Festivals von Wacken bis hin zum Skandaløs Festival, jedes Festival für sich hat ein eigenes Feeling, das ist klar, das Dockville hat mir wieder völlig neue Seiten eines Open Airs gezeigt.

Schon die Anfahrt zum Gelände, mitten im Hamburger Hafen- und Lagergebiet, ist ein Erlebnis. Man kann sich dort gar kein Festival vorstellen. Umgeben von hohen Speichern und Hafenanlagen (auf die nachts tolle Bilder projeziert werden), Container empfindet man ein völlig neues Festivalgefühl. Und in all diesem Gewusel findet man auf dem gesamten Festivalgelände plötzlich ein Wäldchen mit Brücken und alle 100 Meter eine neue Partyzone mit hämmenden Klängen.

Vom Nachmittag bis gegen ca. 23 Uhr spielen auf den verschiedenen Bühnen, die so hafenmäßige Namen wie z.B. Grossschott oder Vorschott haben, viele, viele Bands, die ich namentlich gar nicht so richtig kannte, aber hörte man dann die Songs, kommt der „ach ja“ Effekt: „Doch, von denen habe ich doch schon viel gehört….“ denkt man dann – Beim Dockville sind nicht die absoluten Headliner, aber das macht gar nichts, es kommt auf die Bands an, die durchweg sehr gut waren und auch die unterschiedlichsten Musikrichtungen bedienten.

Das Festival ist ein sehr junges und auch sehr weibliches Festival. Auf einen Mann kamen bestimmt zwei Frauen, jedenfalls kam mir das so vor. Wobei das geile Sommerwetter natürlich noch den Höhepunkt setzte. Nach Mitternacht dann verwandelt sich das komplette Gelände in ein riesiges Partyland mit vielen versteckten Partyzonen. Da sollte eigentlich jeder Besucher sein Ding machen können.

Nette Ordner, nette Bedienungen, Preise, na ja, einiges könnte günstiger sein, aber das kennt man ja von Festivals. Soll ja auch alles bezahlt werden. Dockville ist auch Artville und so findet man überall auf dem Gelände verteilt Kunstwerke diverse Künstler. Also nicht nur Party, auch „Kultur“ ist auffindbar. Und der Ständemarkt bot auch so einiges, aber vor allen Dingen Angebote, an denen sich die Mädels aufpeppen konnten.

Ich muß sagen, Hamburg hat sein Roskilde in „Klein“ gefunden, wobei hier, soweit ich weiß, auch schon so um die 60.000 Besucher kommen. Und das mitten in der Großstadt. Ein Super-Festival.

Hier nun unsere Impressionen vom Dockville Festival, ein Erlebnis-Video findet ihr von „GrandPa Goes TV – Dockville“ ab ca. 25./26.8.2015 hier auf dem YouTube-Kanal.

Fotos: Mario De Mattia

UPDATE Montagmorgen 24.8.: Bitte beachtet unbedingt die wunderschönen Nachtaufnahmen vom Dockville Festival 2015 von Benjamin Tusch auf Seite 10 der Galerie-Übersicht. Die haben wir heute morgen bekommen und zugefügt. Vielen Dank an Benjamin Tusch.