Zehn Neubestätigungen für das ELBJAZZ Festival

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(CIS-intern) – Zehn Neuzugänge bereichern das Programm des diesjährigen ELBJAZZ Festivals am 23. und 24. Mai im Hamburger Hafen. Das Line-up ist damit auf etwa 30 Künstler bzw. Bands angewachsen, die während des Festivals auf einer der rund zehn Bühnen auftreten werden.

Der israelische Jazz-Star, Bassist und Sänger Avishai Cohen war im letzten Mai bereits in Hamburg zu sehen. Er gab ein herausragendes Konzert in der Laeiszhalle, bei dem sein Streichquartett „String Project“ eine wichtige Rolle spielte. Nun kehrt der charismatische Musiker mit seinem Klaviertrio zu hymnischem Folkjazz zurück, was nicht minder sehens- und hörenswert ist.

Wenn die Stimme gelegentlich wie ein Bebop-Trompetensolo klingt, und die Gitarre, als wären Bass und Percussion auf der Bühne, dann kann es sich nur um den blinden Songwriter Raul Midón handeln. Jazz, Soul, Pop, Latin und Flamenco sind stilistische Mittel für sein eigentliches Anliegen: sehr persönliche Geschichten zu erzählen. Kollegen von Herbie Hancock bis zu Lizz Wright und Snoop Dogg wissen das zu schätzen.

Der Saxophonist Timo Lassy gilt als Botschafter der jungen, finnischen Szene. Dass er den Soul-Jazz der 60er Jahre mit zeitgemäßer Coolness interpretiert, wissen auch Jimi Tenor, José James und Nicola Conte zu schätzen – sowie der Regisseur Aki Kaurismäki, in dessen Club in Helsinki Lassy sein aktuelles Live-Album aufgenommen hat.

Die Hamburger Jazz-Szene ist in jeder Hinsicht attraktiv mit der Sängerin Ulita Knaus vertreten. Ihr sechstes Album, diesmal wieder mit englischen Texten, feiert bei ELBJAZZ Premiere mit Eigenkompositionen und auf die Jazz-Essenz reduzierten Songs von Pink Floyd, Tom Waits oder Peter Fox.

Neun der besten Jazzsolisten Frankreichs gehören zum Andy Emler MegaOctet, das die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation mit geballter Horn-Power und viel Humor auslotet. Eine numerisch kleine Bigband, die musikalisch die griechische Vorsilbe für GROSS allemal verdient.

Verschärft tanzbar aus Berlin: das mehr oder weniger akustische Trio Ye:Solar. Selbst ausgesprochene Jazzfans wurden beim vorletzten ELBJAZZ von den Groove-Spezialisten mit Housebeats, Elektrojazz und Funk so unwiderstehlich in Ekstase versetzt, dass nicht nur das Publikum befand: Die Band soll wiederkommen!

Frech und frisch statt brav und nostalgisch pustet das Quartett Echoes of Swing allen Staub von der Jazztradition, mit immer wieder überraschendem Repertoire nicht nur für Fans von Duke Ellington und Fats Waller.

Ausgerechnet auf einem Album mit dem Titel „Hassliebe“ findet sich die dreiteilige „Hamburg“-Suite des Trios von Tim Allhoff. Der 2010 mit dem ECHO als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnete Pianist steht spätromantischer Melodik nahe, scheut aber auch nicht vor dem Einsatz elektronischer Sounds zurück.

Zu den ungewöhnlichsten Blüten des jungen, deutschen Jazz gehört wohl das Trio Three Fall. Vom Jazz adaptiert die Band vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt, sodass ihre HipHop-, Funk- und Reggaewurzeln in ihrer Musik unüberhörbar sind.

Sie kommen aus Polen und bieten zu viert ziemlich starken Tobak: Pink Freud setzen nicht nur beim Namen auf eine wilde Mischung, sondern auch stilistisch, wenn sie weder Punk noch Folk außen vor lassen.

Von einer Neuigkeit gibt es auch hinsichtlich der Tickets zu berichten: Wie bereits im vergangenen Jahr arbeitet ELBJAZZ auch 2014 wieder eng mit dem ECHO Jazz zusammen, der am 22. Mai in Hamburg auf Kampnagel verliehen wird. Erstmals gibt es kombinierte ECHO Jazz-ELBJAZZ-Tickets für 99 Euro (zzgl. Versandgebühren) pro Person – ideal für alle Jazzfans, die bereits einen Tag vor dem Festivalvergnügen im Hamburger Hafen Gala-Luft auf Kampnagel schnuppern wollen. Das Kontingent für die ECHO Jazz-ELBJAZZ-Tickets ist limitiert und ausschließlich erhältlich unter 040 – 4132260.


Kartenvorverkauf Elbjazz Festival – Jetzt Tickets online bestellen

Für das ELBJAZZ Festival sind sowohl Tageskarten für 49,50 Euro als auch Kombitickets für 79 Euro erhältlich. Diese gibt es online unter www.elbjazz.de/tickets oder über die Hotlines 01806 – 853 852 und 01806 – 626 280 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf; Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr) sowie an bekannten Vorverkaufsstellen.

PM: Eöbjazz Festival