Thea Hjelmeland – Blue Accoustic pop live im Nachtasyl Hamburg

Datum der Veranstaltung: 9. Oktober2014 | Add to Flipboard Magazine.

(CIS-intern) – Thea Hjelmeland wuchs in einem kleinen Dorf in einem tiefen Fjord an Norwegens Westküste auf. Ihre Kindheit verbrachte sie auf Tourneen. Verschiedene Musiker und Freunde ihres Vaters lebten in ihrem Haus und durch das gemeinsame Musizieren mit ihnen wusste Thea, wie man Blues auf dem Klavier singt bevor sie schreiben konnte. Musik war also stets Theas Hauptbegleiter im Leben.

Mit 18 begann sie auf eigene Faust die Welt zu bereisen auf der Suche nach Identität und sich selbst. Mit sich nahm sie alle ihre alten und schönen Instrumente und spielte in kleinen Kneipen und auf größeren Festivals. Sie reiste durch Europa, Afrika und landete in Kuba, wo sie eine Kultur kennenlernte, mit der sie sich eng verbunden fühlte. Sie lernte einen französischen Musiker und verliebte sich. Thea zog nach Paris, wo sie sich jetzt nieder lies. Aus dem ruhigen und geerdeten Gefühlt heraus, verließ sie ihre Heimat wieder, um die Welt zu erkunden. Sie blieb Jahre in Paris, spielte in Jazzclubs und lebte das romantische Leben eines verliebten Künstlers. Thea Hjelmeland begann mit Theatern zu kooperieren, Musik für Stück zu schreiben und mit befreundeten Musikern Bandprojekte ins Leben zu rufen.

foto: Presse Thea Hjelmeland

Doch ein schmerzhafter Schicksalsschlag zerstörte das romantische Musiker-Idyll – der plötzliche Tod ihres Mannes. Die Musik wurde zu Theas Fluchtweg: „Es war einfacher meine Trauer zu überspringen und in den Arbeitsprozess einzusteigen. Aber ich habe noch nie den einfachsten Weg gewählt, wenn es nicht der richtige Weg war – ich musste an mir arbeiten, um durch diese Phase zu gehen. Und ich habe es geschafft. Ich ging bis unten an den Grund. Ich schrieb und schrieb Songs – und ich fühlte mich, als hätte ich keine Gedanken mehr übrig, ich fühlte, ich bräuchte nichts anderes außer Klänge. Also komponierte ich – alle meine Lieder waren musikalisch fertig, bevor die Texte kamen. Ich musste mich quälen.

Ich hatte keine Fluchtpläne als ich auf meine eigenen Gefühle stieß – ich glaube, es ist eines der komplizierteren Dinge, die wir tun, uns einfach mit uns selbst zu konfrontieren und ehrlich mit uns selbst zu sein, über das, was wir fühlen, denken und wie wir handeln.“. Heraus kam ein Album über das stark Bleiben, während man sich gleichzeitig zugesteht schwach zu sein ohne Schuldgefühle dabei zu empfinden. Es ist ein Album über die Freude über das Leben und die intensiven Gefühle über Liebe, Mitgefühl, Begeisterung auf der einen Seite und Kämpfe, Trauer und Angst auf der anderen Seite – alle heraus aus dem Zentrum unserer Emotionen, dass wir so körperlich fühlen.

Launige Klampfenliese. Eigenwillige Nu-Jazzerin. Unberechenbares Weirdo-Popsterin: All diese Attribute könnte man Thea Hjelmeland auf ihrem Debütalbum „OH, THE THIRD“ zuordnen und damit nicht völlig falsch liegen. Aber vor allem lebt ihre Musik von den menschlichsten Emotionen.

9. Oktober2014 ab 21.30 Uhr
Nachjtasyl Hamburg

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