Ravens & Chimes live in der Prinzenbar

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(CIS-intern) – “Ravens & Chimes stammen aus New York. Sie machen Musik für Städte, die niemals schlafen. Und für die Menschen, die in diesen Städten leben. Ravens & Chimes schreiben Songs für lange Nächte und frühe Morgenstunden, hin und hergerissen zwischen lauten Gefühlen und leisen Zuneigungen. Ravens & Chimes werden gerne mit Arcade Fire verglichen, zu ihren Fans zählen u.a. Leonard Cohen und Jeff Mangum. Holiday Life wird jetzt wohl auch Bob Dylan’s Aufmerksamkeit erregen. Zurecht!

Für das Debut-Album hat man sein Leben lang Zeit – Ravens & Chimes fanden aber, es wäre der richtige Zeitpunkt, ein zweites Meisterwerk einzuspielen. Auch weil die Besetzung Veränderungen unterworfen war, weil es Zerwürfnisse innerhalb der Band gab. Das lange Touren (u.a. Voxtrot, Frightened Rabbit, Rougue Wave, The Joy Formidable, French Kicks, Billy Bragg, Dan Deacon, Holly Miranda, The Whigs, White Rabbits, Sondre Lerche) ermüdete zunehmend.

Doch dann ein musikalisches Licht am Horizont – “Carousel” – ein Song, eigentlich für den Soundtrack zu “The Twilight Saga: Eclipse” gedacht, hauchte der Band neues Leben ein. Die Songs für das neue Album sprudelten danach fast wie von selbst. Howard Bilerman, der schon für den Erstling Reichenbach Falls als Produzent zuständig war (sowie für “Funeral” von Arcade Fire, wo er zudem das Schlagzeug einspielte) und Larry Crane (Elliott Smith, The Decemberists) gingen mit der Band ins Studio.

Das Resultat ist Holiday Life, ein Album, das eine einnehmende musikalische Energie in sich trägt. Ein Album, das emotional ergreift und auf dem Songs wie Carousel oder Division Street zu hören sind, beide melodieverliebte Pop-Meisterwerke. Asher Lack’s Stimme steht im Mittelpunkt, nuanciert, gibt die Melodie vor, ergreift. Der Frontmann der Band, Sohn des New Yorker Künstlers Stephan Lack, saß als kleines Kind auf dem Schoß von Andy Warhol und aß Eis mit Basquiat oder Alan Ginsberg. Er schöpft seine Ideen aus diesem Quell künstlerischer Sozialisation und freigeistiger Unabhängigkeit. Sein Mut zum ungewöhnlichen Songwriting entspringt dieser scheinbar fast angeborenen Kreativität.

Songs wie “The Parting Glass” oder “Clarissa Explains It All” haben zudem eine literarische Tiefe, wie man sie etwa bei F. Scott Fitzgerald finden kann. Die Textzeilen schimmern wie Edelsteine. Das Album Holiday Life wird getragen von dieser eigenwilligen Art des Songwriting, von Asher Lack’s Stimme, von hymnenhaften Klavierparts und hallendem Schlagzeug. Klassisch und modern zugleich, ein musikalischer Herzschlag – Ravens & Chimes haben ihren persönlichen Höhepunkt erreicht.”

Samstag 15. Dezmeber 2012 – 21 Uhr

http://ravensandchimes.com/

konzertbuero hugsam gbr