Keine Gefahr durch das Hochwasser für Hamburg

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(CIS-intern) – In Deutschland ist von Dresden bis nach Lauenburg Hochwasseralarm der höchsten Stufe. Ganze Landstriche, Städte und Ortschaften sind inzwischen im Wasser versunken oder tauchen erst langsam wieder auf. Lauenburg hat schon jetzt den höchsten Stand seit der Messungen und es kommt noch mehr. Zigtausende Menschen mußten ihre Häuser verlassen und stehen anschließend oft vor einem einzigen Trümmerhaufen. Erste Schätzungen gehen davon aus, das die der finanziellen Schäden noch höher als die 11 Milliarden Euro im Jahre 2002 sein sollen.

In Hamburg droht keine Gefahr durch Hochwasser
Und Hamburg? Keiner spricht von Hamburg. Für Außenstehende hört es sich an, als fällt das Wasser spätestens in Geesthacht kurz vor dem Hamburger Hafen irgendwo in ein großes Loch und verschwindet! Keine Angst, das Wasser kommt aber auch in Hamburg an. Nur gibt es im riesigen Hamburger Hafen soviel Auslauffläche, hinzu kommt hier dann der wechselnde Wasserstand durch Ebbe und Flut, das die Behörden mit lediglich 40 cm höheren Wasserstand rechnen. 40 cm über den normalen Wasserstand bei Ebbe oder eben auch bei Flut. Mit bis zu 6,40 Meter Wasserstand wird bei auflaufendem Wasser gerechnet, also bei Flut.

Foto: Mario De Mattia

Die Deiche zwischen Geesthacht und Zollenspieker für Sturmfluten mit einem Wasserstand von 7,70 m bis 7,80 m über Normal Null ausgelegt. Somit stellen die zu erwartenden Wasserstände keine außergewöhnliche Belastung für diese Anlagen dar.
Für den Bereich der Tideelbe zwischen der Staustufe Geesthacht und der Bunthausspitze (Teilung in Norder- und Süderelbe) rechnen die Experten ab Montag mit erhöhten Wasserständen bis zu 6,40 m über Normal Null. Die Vordeichgebiete werden in diesem Bereich überflutet.

Die Hochwasserschutzanlagen im Hamburger Bereich wurden in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter ausgebaut und bieten so einen recht sicheren Schutz, vor allen Dingen vor den gefürchteten Sturmfluten, die aus der Deutschen Bucht kommend auf Hamburg zukommen können.

Das Schlauchboot und die Papiere können also für die meisten Hamburger da liegen bleiben, wo sie liegen. Hamburg ist durch das Elbhochwasser nicht gefährdet.

CIS

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