igs Hamburg – Lillibet Angels Perfume ist die Pflanze des Jahres

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(CIS-intern) – Fernsehgärtner John Langley und Taufpatin Jule Walkowiak, Miss Hamburg 2013, präsentierten mit dem gärtnerischen Berufsstand die Pflanze des Jahres 2013 inmitten der Internationalen Gartenschau (igs) Hamburg 2013 – wenige Tage nach deren Eröffnung die Pflanze des Jahres 2013 im Norden: ’Lillibet‘ – diesen Kosenamen haben die norddeutschen Zierpflanzenexperten der Pelargonie ’Angels Perfume‘ gegeben, denn sie ist unverkennbar eine Dame. Und noch dazu eine bildhübsche: Die zartrosa überhauchten bis burgunderrot gefärbten Blütenblätter wie zum Kussmund gespitzt, reckt sie ihre Blütenköpfchen über filigranem frischgrünem Laub und flirtet, was das Zeug hält.

Logo: igs Hamburg

Divenhaftes Benehmen ist der pflegeleichten Schönen glücklicherweise fremd, sie macht im Halbschatten eine ebenso gute Figur wie in der prallen Sonne. Selbst auf heißen Südbalkonen gedeiht sie prächtig und nimmt vorübergehende Trockenheit nicht weiter übel. Unangenehm wird es dort höchstens für Mücken und Wespen. Sie mögen den frischen Zitrusduft der Pelargonienblätter nämlich überhaupt nicht und machen lieber einen Bogen um die attraktive Balkonpflanze. Wer angesichts dieser zahlreichen Vorzüge über eine längerfristige Bindung nachdenkt, kann sich freuen: Frostfrei überwintert hält ’Lillibet‘ dem Gärtner ihres Herzens auch im nächsten Jahr die Treue.

Herkunft Es gibt verschiedene Arten und Sorten von Duftpelargonien. Wie schon der Name sagt, zeichnen sie sich gegenüber anderen Pelargonien dadurch aus, dass sie – besonders deutlich nach leichtem Reiben der Blätter – einen intensiven Duft nach Minze, Rosen, Zitronen oder Gewürzen ausströmen. Bis ins späte 18. Jahrhundert wurden Pelargonien zur Gattung der Geranien gezählt. Nicht ganz korrekt, denn Geranien und Pelargonien sind innerhalb der Storchschnabelgewächse verschiedene, allerdings eng verwandte Gattungen. Doch hat sich bis heute eine namensmäßige Gleichsetzung von Pelargonie und Geranie erhalten.

Storchschnabel-Arten kommen auf allen Kontinenten und sogar in der Arktis und Antarktis vor. Die ersten Pflanzenexemplare wurden schon um 1600 nach Europa gebracht und erfreuen sich seither großer Beliebtheit.

Eigenschaften Lillibet fühlt sich wohl in Kübel und Balkonkasten, als Solitärpflanze sowie auf der Fensterbank. Ihre sehr ausdauernde, üppige Blüte reicht vom Frühling bis zum Herbst und ist gepaart mit einem angenehm kräftigen Zitronenduft ihrer Blätter, der Wespen und Mücken fernhält. Der schöne Dauerblüher liebt die Sonne, kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Optimal ist ein etwas regengeschützter Platz.

 

Pflege Lillibet ist sehr robust. Sie möchte gleichmäßig feucht gehalten werden, aber ohne Staunässe. Gelegentliche Trockenheit nimmt die Pflanze nicht übel. Es empfiehlt sich, im Herbst und Winter die Triebe zu kürzen, damit sie im Frühjahr erneut kräftig austreibt. Wird Lillibet frostfrei gehalten, besticht sie über viele Jahre mit großer Blühfreude.

Steckbrief Lillibet

Für:   Balkon, Terrasse, Garten, Fensterbank

Blütezeit: Mai bis Oktober

Wuchshöhe: bis zu ca. 40 cm

Standort: Sonne bis Halbschatten

Pflegebedarf: gering – mittel

Wasserbedarf: verträgt vorübergehende Trockenheit

Lebensdauer: mehrjährig, wenn frostfrei gehalten

 

Bezugsquellen, Bilder und weitere Infos

Nähere Informationen zur „Pflanze des Jahres 2013“ finden Sie im Internet unter www.pflanze-des-jahres-im-norden.de und unter www.gruenes-medienhaus.de

PM: Dr. Frank Schoppa Gartenbauverband Nord e.V.

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