Hasenschaukel auf St. Pauli hat Crowdfunding-Initiative äusserst erfolgreich gestartet

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(CIS-intern) – Der Hamburger Club Hasenschaukel hat wie angekündigt am 31. Mai vorerst geschlossen. Die Mitte Mai gestartete Crowdfunding-Aktion läuft noch bis Anfang Juli unter www.nordstarter.org/hasenschaukel-rettung weiter. Aufgrund der bisherigen Resonanz ist absehbar, dass die Hasenschaukel im September wieder eröffnen kann.

Die Crowdfunding-Initiative hatte innerhalb von nur vier Tagen das gesetzte Ziel von 12.000 Euro überschritten und nicht zuletzt durch die breit gestreute Herkunft der Unterstützer belegt, dass der charmante Club mit dem einzigartigem Konzept nicht nur für Hamburg, sondern auch national und international von großer Bedeutung ist.

Die Betreiber des Clubs zeigen sich überwältigt von der Resonanz:. „Wir hätten nie gedacht, dass die Menschen die Hasenschaukel so in ihrem Herzen tragen und so schnell reagieren, wenn wir Hilfe brauchen. Wir sind allen Unterstützern unendlich dankbar!“ sagt Anja Büchel. „Die von uns über Facebook und Nordstarter gestreuten Testimonial-Statements von Musikern, Künstlern und Medienschaffenden waren sogar erst zu sehen als das gesetzte finanzielle Ziel der Aktion schon erreicht war. Einige besondere Dankeschön-Geschenke werden wir auch erst in den nächsten Tagen ankündigen.“ In den Online-Video-Statements, die weiter regelmäßig mit neuem Testimonial erscheinen und bis zum Ende der Aktion geplant sind, sind Freunde der Hasenschaukel wie Jan Müller (Tocotronic), Ruben Jonas Schnell (Byte.FM), Dan Mangan, Golden Kanine, Rue Royale, Darwin Deez, Ralf Krüger (Feinkunst Krüger), Torpus, Sarah Lee Guthrie (Enkelin von Folk-Pate Woody Guthrie), der Autor Tino Hanekamp und viele andere mehr zu sehen.

Tanju Boerue, mit dem Büchel die Hasenschaukel seit 10 Jahren gemeinsam betreibt, ergänzt: „Das ist ein toller Erfolg, die Kulturbehörde hat uns als Erstes gratuliert. Wir hatten aber stets deutlich gemacht, dass die Crowdfunding-Aktion nur eine von mehreren Säulen für das Weiterbestehen darstellt. Deswegen lassen wir die Kampagne wie geplant bis Juli weiter laufen, denn je mehr wir dort erreichen, desto mehr werden wir auf anderer Ebene entlastet und der Club wird um so zukunftssicherer dastehen.“

Wie geht es also weiter?

„Wir sammeln zudem Geld, über Retter-T-Shirts und Buttons, über Vertragspartner in der Industrie, die uns unterstützen wollen, aber uns keine Konditionen aufzwingen, und natürlich über unsere „Hasenschaukel im Exil“- Benefiz-Veranstaltungen in den Sommermonaten,…“ sagt Boerue. „…womit wir hoffentlich auch das Interesse an der Hasenschaukel in der Zwischenzeit am Leben halten!“, beendet Büchel den Satz.

„Für uns ist das keine Pause. Wir planen, besprechen, konzipieren die Umstrukturierung. Finanzielle Altlasten können geklärt werden; die Mietvertragsverlängerung kann durch die Crowdfunding-Aktion gesichert werden. Als Nächstes suchen wir einen Betriebsleiter, der für uns das Alltagsgeschäft entlasten soll, damit wir uns notwendigerweise schonen und auf die kreative Arbeit konzentrieren können: Booking, Bands suchen, betreuen und überhaupt neue Konzepte zu finden“.

Ab Neuöffnung soll die Hasenschaukel anstelle von nur vier Tagen gleich sechs Tage geöffnet sein, so kann das Musikprogramm ausgedehnt und mehr Künstlern ein Forum geboten werden. Am Konzept der vorwiegend eintrittsfreien Konzerte soll grundsätzlich nichts geändert werden. „Vielleicht muss es ein, zwei Mal öfter als bisher einen geringen Eintrittpreis geben.“, fasst Boerue zusammen und stellt in Aussicht: „Spätestens zum Reeperbahn-Festival Mitte September sind wir wieder da, das Gespräch mit dem Festival haben wir bereits geführt, um Planungssicherheit für beide Seiten zu gewährleisten.“

Hasenschaukel- Exil & -Benefiz Veranstaltungen:

05.07. Friendly Rich (kanada)- Rock Café, Konzert

19.07. Woody Bash Festival Vol. VII- Knust, Konzert

13.08. Hasenschaukel entert die MS Hedi, Party und Konzert

22.08. Hasenschaukel Exil – Komet, Party

28.08. Grant Creon (schweden)- Rock Café, Konzert

PM: Anja Büchel

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