Hamburgs Ohnsorg-Theater bangt um seine Zuschauer

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(CIS-intern) – Von Horst Schinzel und Klaus Mittelstädt Christian Seeler, Intendant des Hamburger Ohnsorg-Theaters – unser Foto- hat sich wohl um Umzug in das Bieber-Haus am Hauptbahnhof einen nachhaltigeren Effekt versprochen. Zwar kamen im Jahre 1 nach dem Umzug 30.000 Besucher mehr als zuvor. Aber schon in der laufenden Spielzeit sind davon 15.000 wieder weggeblieben. Die insgesamt 162.000 bescherten dem Haus eine Platzauslastung von 81,3 Prozent.

Mit selbst erwirtschafteten 4,2 Millionen Euro und Zuschüssen des Senats von 1,9 Millionen Euro konnte das Theater eine „schwarze Null“ schreiben. Aber nach wie vor muss die Bühne „tingeln“. Deshalb appelliert Seeler an den Senat, die gedeckelte Forderung der Privatbühnen zu erhöhen.

Foto: Klaus Mittelstädt

Um seine Attraktivität zu erhöhen, geht das Ohnsorg-Theater ungewöhnliche Wege. Zum Abschluss der nächsten Spielzeit soll es eine plattdeutsche Fassung des Musicals „Ein Käfig voller Narren” als „Dat Narrenhuus“ geben. Sechs Familienkomödien und das hochdeutsche Weihnachtsmärchen “Der gestiefelte Kater“ ergänzen den Spielplan.

Auf dem stehen niederdeutsche Übertragungen von Molières „Der eingebildete kranke“ als „Krank und kregel“ und von Kleists „“Der Zerbrochene Krug“ als „Dat Schörengericht“. Im Studio soll im Juni 2015 mit dem Hafenmuseum und früheren Hafenarbeitern das Projekt „Hafenleben“ steigen. Überdies soll des 100. Geburtstages von Heidi Kabel gedacht werden. “Familie Malente“ kommt wieder zu Sommer-Bespielung.

PM: Horst Schinzel

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