HAMBURGER KLANGWERKTAGE Festival für zeitgenössische Musik

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(CIS-intern) – Mikrotöne stehen im Fokus der Hamburger Klangwerktage 2012, die vom 11. bis zum 13.Oktober auf Kampnagel stattfinden.

Foto: Mario De Mattia

Ein zweiter Schwerpunkt in dem von Christiane Leiste kuratierten Festival auf Kampnagel sind die Werke Hamburger Komponisten: von György Ligeti, der lange in Hamburg lebte und wirkte, sowie von vielen seiner Schüler und „Enkelschüler“. Als Interpreten sind neben dem Ensemble Resonanz und dem Ensemble Resonanz auch junge Gruppen wie beispielsweise das Ensemble Decoder, das Elektronik in die klassische Instrumentierung einbezieht.

Das Ensemble mit den wohl ungewöhnlichsten Instrumenten in der Neue Musik Szene ist das Zithertrio Greifer, das am Freitag, den 12.Oktober seine Experimentierfreude mit Kompositionen von Manuela Kerer, Burkhard Stangl, Burkhard Friedrich und Helga Pogatschar unter Beweis stellen wird.

Ein Höhepunkt im diesjährigen Programm ist die Uraufführung des „Stufengesang III“ von Wolfgang von Schweinitz im Abschlusskonzert des Festivals am Samstag, den 13.Oktober mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung des norwegischen Dirigenten Christian Eggen. Ebenfalls im Programm des Abschlusskonzerts ist das „Concert Romanesc“ ein sehr selten aufgeführtes Werk von György Ligeti, in dem seine Liebe zur rumänischen Volksmusik zum Ausdruck kommt, sowie die „Symphony No.2“ des Ligeti Schülers Sidney Corbett.

Begleitet werden die Hamburger Klangwerktage von einem zweitägigen Internationalen Symposium „Ligeti und die Mikrotonalität“, einer Kooperation zwischen dem Festival, der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und dem New England Conservatory in Boston.

Download Programm HAMBURGER KLANGWERKTAGE

www.kampnagel.de