Finissage der Ausstellung „Hamburg ins Gesicht geschaut“ im Museum für Hamburgische Geschichte

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 Foto: SHMH(CIS-intern) – Am Sonntag, dem 22. Mai 2016 gibt es die letzte Möglichkeit, sich in der Ausstellung „Hamburg ins Gesicht geschaut“ im Museum für Hamburgische Geschichte von mehr als 400 Porträts von Hamburgerinnen und Hamburgern aus fünf Jahrhunderten beeindrucken zu lassen. Ob Ölgemälde, Scherenschnitt oder Fotografie, Albert Ballin, Heidi Kabel oder Siegfried Lenz – die Ausstellung zeigt Porträts verschiedener Genres und Stile und kombiniert die Kulturgeschichte der porträthaften Abbildung mit einem spezifischen Blick in die Hamburger Geschichte. Zusammen mit den in der Medienanwendung „Hamburg History Touch“ enthaltenen Biografien der Abgebildeten, die in und für Hamburg wirkten – ob nun ein Kapitän des 18. Jahrhunderts, eine elegante Dame aus wohlhabenden Kreisen oder ein Kioskbesitzer aus Altona, ob Hans Albers, Max Brauer oder ein Dienstmädchen – bietet die Ausstellung eine Hamburger Stadtgeschichte der ganz besonderen Art.

Foto: SHMH

Zum Abschluss der Ausstellung wartet das Haus im Rahmen des Internationalen Museumstages auch mit einem besonderen Programm auf. Im Gespräch mit der Gemälderestauratorin Silke Beiner-Büth berichtet der in Hamburg lebende Maler Jochen Hein über die Kunst des Porträtierens und erläutert seine Vorgehensweise beim Erstellen seines Porträts des Schriftstellers Siegfried Lenz, sicherlich einem der spannendsten Bilder in der Ausstellung. Der Comic-Zeichner und Autor Eckart Breitschuh führt die Kunst des Live-Porträts vor – die Besucher können sich vom ihm porträtieren, und wenn der Mut es erlaubt, auch karikieren lassen. Neben den Führungen zu den Highlights der Ausstellung stehen darüber hinaus auch Aktivitäten für die ganze Familie auf dem Programm: In der offenen Werkstatt der „Sonntagskinder“ können Kinder ab 5 Jahren die Malkunst der alten Meister erlernen und in der Familienführung „Hamburger Jungs un Deerns“ erfahren, wie Kinder früher in Hamburg lebten.