ELBJAZZ Festival in Hamburg wächst um weitere neun Konzerte

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(CIS-intern) – Es geht Schlag auf Schlag bei ELBJAZZ: Nachdem erst Ende Februar neun neue Acts für das Festival in Hamburger Hafen bestätigt wurden, folgen heute neun weitere spannende Neuzugänge, die dem ELBJAZZ-Ruf als Entdeckerfestival wieder einmal mehr als gerecht werden: Reggae meets Modern Jazz: Pianolegende Monty Alexander (Foto) hat bei seinem Harlem Kingston Express Musiker aus beiden Welten an Bord.
Außerdem: Drei Sinti-Brüder aus Wilhelmsburg, die unter dem Namen Django Deluxe mit der NDR Bigband swingen.
Drei Funkjazzer, als Diazpora bekannt, die mit dem James-Brown-Saxophonisten Pee Wee Ellis anrücken.
Aus Harlem: Allan Harris, der Lieblingssänger von Tony „Gaga“ Bennett, mit Singer-Songwriter-Soul- Jazz.

In Frankreich ein Star, in Israel geboren: Omer Klein, dessen Trio orientalische Einflüsse bewahrt. In Frankreich zwei Stars: der Pianist Jacky Terrasson spielt mit dem Trompeter Stéphane Belmondo in der Katharinenkirche, selbstredend um Mitternacht.

Swamp-Groove trifft auf Kurt Weill bei Edward Perraud (Foto): Der Drummer von „Das Kapital“ nennt sein Quartett Synaesthétic Trip.
Aus London kommt Slowly Rolling Camera, eine “Mischung aus Portishead, John Coltrane, Air und Massive Attack“ (Stern).
Außerdem: Lambert, der mysteriöse Tastenmann mit der Langohrmaske.

Tagestickets ab sofort erhältlich – Auftrittstage vieler Künstler stehen bereits fest.

Aufgrund der vielen Nachfragen sind neben den 2-Tage-Kombitickets (79 Euro) ab sofort auch Tagestickets für den Festival-Freitag (49 Euro) und -Samstag (55 Euro) erhältlich – online unter elbjazz.de/tickets, über die Hotlines 01806 – 853 852 und 01806 – 626 280 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf; Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr) sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. Passend dazu stehen auch die konkreten Auftrittstage der ersten Künstler fest:
Freitag

Der erste Festivaltag wird bei Blohm+Voss eine Begegnung im Wortsinne GROSSER Bands: Das UMO Jazz Orchestra aus Finnland mit dem Saxophonisten Lenny Pickett („Tower of Power“) trifft auf Frankreichs Allstar-Ensemble Orchestre National de Jazz.

LaBrassBanda aus Bayern machen bekanntlich auch keine Kammermusik. Dass sie Reggae-Grooves lieben, wird trefflich ergänzt durch den mit isländischen Rastafarians anreisenden Norweger Erlend Øye, bekannt als Gründer der „Kings of Convenience“.

Gesungen wird von Allan Harris (siehe Neuankündigungen), dem Brasilianer Ed Motta und dem ELBJAZZ-Favoriten Ian Shaw.

Die Jazz Piano-Reihe der Elbphilharmonie präsentiert mit Vijay Iyer, Kenny Werner und Baptiste Trotignon eine spannende Pianistenriege. Multistilistisch reicht das Spektrum vom Klezmerjazz eines Giora Feidman über die schrägen Tenors of Kalma bis zum Grandseigneur der Jazzklarinette Rolf Kühn, dem wilden Groove-Mix von STUFF. und dem umso entspannteren „Weilheim-Ensemble“ Micha Acher’s Alien Ensemble. Der eher straighte Jazz ist unter anderem mit dem deutschen Pianisten Michael Wollny und dem Quartett des italienischen Trompeters Enrico Rava prominent vertreten.
Samstag

Gypsy Swing gibt es von der NDR Bigband und Django Deluxe. Für Gesang und dahinschmelzende Frauenherzen ist Mario Biondi zuständig, sowie die 2014 beim Downbeat Critics Poll vierfach ausgezeichnete Cécile McLorin Salvant und Dionne Bennett von Slowly Rolling Camera.

Fürs Weltmusikalische stehen die israelische Band Yemen Blues mit ihrer Mischung aus Orient und Funk, Blues und Rock sowie das Trio Ivoire des Pianisten Hans Lüdemann und – zumindest, was die Percussion anbetrifft – das Trio Khalifé-Schumacher-Tristano, das schon eine richtige Fangemeinde beim ELBJAZZ-Publikum hat. Endlich haben wir das Trio von Marc Ribot zu fassen gekriegt. Sicher keine reine Freude für die Jazzpolizei, was auch für den starken Tobak von Guillaume Perret & Electric Epic gilt. Und selbst bei der Old/Young Merry Tale Jazzband ist nicht gesichert, dass nur brav geskiffelt wird.

Bester Jazz aus Finnland kommt nicht nur mit dem UMO Jazz Orchestra, sondern auch mit dem Trompeter Verneri Pohjola – mit frischem Album im Gepäck. Der „JazzJazz“ ist unter anderem mit den Pianisten Jacky Terrasson und Pablo Held oder dem Trio der Saxophonistin Angelika Niescier spannend vertreten und als Klangforscher gelten Pascal Schumacher, Jon Hassel und Manu Delago. So wird auch der Samstag zur Entdeckungsreise.

Damit sind zwei Monate vor der sechsten Ausgabe des Festival am 29. und 30. Mai bereits 40 der mehr als 50 geplanten Konzerte bestätigt – alle an ungewöhnlichen Orten zu beiden Seite der Elbe, an denen üblicherweise keine Konzertbühnen zu finden sind. Gespielt wird drinnen und draußen, inmitten der Hafenanlagen, auf dem Werftgelände von Blohm+Voss und im Bauch von Schiffen. ELBJAZZ steht für Bewegung, Neugier und Entdeckungen.

Musikalische Vielfalt trifft auf den unverwechselbaren Charme des Hamburger Hafens. Barkassen, mit denen die Besucher zwischen den Festivalzentren pendeln, unterstreichen das maritime Flair und machen ein einzigartiges Live-Erlebnis perfekt.

ELBJAZZ Festival
29. + 30. Mai 2015 – Hamburg


Kartenvorverkauf Elbjazz – Jetzt Tickets online bestellen

Das aktuelle Line-up:

Monty Alexander – Harlem Kingston Express • Michael Wollny & Tamar Halperin • LaBrassBanda
Jon Hassell • NDR Bigband feat. Django Deluxe • Marc Ribot’s Ceramic Dog • Cécile McLorin Salvant
Mario Biondi • Ed Motta • Guillaume Perret & Electric Epic • Yemen Blues • Enrico Rava Quartet
Erlend Øye & The Rainbows • Orchestre National de Jazz – Olivier Benoit • KUU! • Pablo Held Trio
The Giora Feidman Jazz-Experience • Khalifé-Schumacher-Tristano • The Vijay Iyer Trio
Edward Perraud Synaesthétic Trip • Old/Young Merry Tale Jazzband • Allan Harris • Omer Klein Trio
Lambert • Slowly Rolling Camera • Diazpora feat. Pee Wee Ellis • Angelika Niescier
Jacky Terrasson & Stéphane Belmondo • Kenny Werner Quartett • Ian Shaw • Eva Kruse
Baptiste Trotignon und Minino Garay • Micha Acher’s Alien Ensemble • Rolf Kühn Unit
UMO Jazz Orchestra • Manu Delago • Hans Lüdemann Trio Ivoire • Verneri Pohjola • STUFF.
Pascal Schumacher • Tenors of Kalma

Alle Infos unter

elbjazz.de