AQUASERGE (FR) 60ties Indiepop meets Cool-Jazz im Hamburger Nachtasyl

Datum der Veranstaltung: 20. Dezember 2017 | Add to Flipboard Magazine.

Foto: Presse AQUASERGE / Jim Goossens Bara(CIS-intern) – Chiffrierte Botschaften, Anadiplose und Automatisches Schreiben, Dance Music Grooves gewürzt mit rhythmischen und metrischen Drehungen und Wendungen, Anklänge an italienische und französische Filmmusiken, ein dichter politischer und poetischer Subtext: das sind die Bestandteile von Laisse ça être, dem neuen Album der experimentellen französischen Popband Aquaserge.

Foto: Presse AQUASERGE / Jim Goossens Bara

Die Band ist so etwas wie eine Underground-Antriebskraft innerhalb der internationalen Musikszene; sie inspiriert und beeinflusst zahlreiche Musiker und Fans. Nach vielen Jahren, in denen die Band wie eine Nebelwolke in sich ständig verändernden Aggregatzuständen agiert hat, die mehr als sechzig Musiker in seinen Orbit gezogen hat und dabei Verbindungen und gemeinsame Arbeiten mit Bands wie Tame Impala, Stereolab, Melody’s Echo Chamber, Acid Mothers Temple und Aksak Maboul eingegangen ist, hat sich die Band nun zu einem starken Quintett entwickelt.

Im Gegensatz zu Aquaserges vorherigen Werken, die abstrakter und komplexer waren, standen dieses Mal Dance Music Grooves wie Afrobeat, Tango, Funk, Walzer, Samba oder Beats mit karibischen und krautrockigen Ansätzen am Anfang, um – wie es in dem Song „Les yeux fermés“ heißt – „as-yet-uncharted dances“, zu kreieren.
Nicht ganz unerwartet fügte die Band einige rhythmische und metrische Drehungen und Wendungen in die Grooves mit ein, um danach Harmonien und Melodien zu entwickeln, bei denen oft Arrangements mit Anklängen an italienische und französische Filmmusiken entstanden. Andere Quellen des polymorphen Sounds von Aquaserge sind u.a. Psych Pop, Free Jazz, Noise, Krautrock, die Canterbury Scene oder ZNR.

So., 10.12.2017
Nachtasyl
AK: 15€

support: hannu karjalainen